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In dem Blog von Kacoyannakis beschreibt er wie er seine Bouzoukis baut. Dies motivierte mich hier etwas über den Aufbau des Instruments und die Holzarten, die bei Bouzoukis verwendet werden zu schreiben.

Aufbau eines griechischen Bouzouki
Bouzoukis können sich hinsichtlich der Länge und Breite des Halses, Höhe und Tiefe des Klangkörpers und der Breite der Streifen der Muschel, unterscheiden. Dies sind die Variablen mit denen der Bouzouki-Bauer beim Bau eines Bouzouki „spielt“, je nach dem wie das Instrument später klingen soll.
Die Größe des Klangkörpers und die Länge des Halses beeinflussen den Klang des Instruments. Bouzoukis mit unterschiedlich langem Hals haben auch unterschiedlich breite Bünde, da jede Bouzouki dieselbe Anzahl an Bünden hat.
Große Bedeutung für den Klang haben auch die Qualität der Hölzer, die für die Herstellung des Instruments verwendet werden. Für die Herstellung der Muschel gelten die Hölzer folgender Bäume als die besten:
- Maulbeerbaum,
- Wilder Birnbaum,
- Kirschbaum,
- Akazie,
- Ulme,
- Nussbaum,
- Platane und
- Kastanienbaum.
Das Holz der Muschel sollte sehr dicht sein. Diese Eigenschaft haben Bäume, die eher langsam wachsen.
Die Decke der Muschel sollte entweder aus Zeder oder aus Tanne, am besten Rot-Tanne (Fichte) sein, und ,wenn möglich, aus einem Stück bestehen. Sie ist sehr wichtig für den Klang des Bouzouki, da sie durch ihre Vibration den Ton weitergibt.
Der Lack und die Art wie das Bouzouki damit bearbeitet wird, spielt auch eine Rolle bei der Qualität des Klangs. Traditionsgemäß werden mehrere Schichten, natürlich mit der Hand, aufgetragen. Auf diese Art werden die Oberflächen der Hölzer verdichtet und außerdem bekommt man ein ästhetisches Ergebnis.
Damit der Hals sich nicht verbiegt und sich die Saiten vom Griffbrett entfernen, was dazu führt, dass das Bouzouki nicht mehr gut klingt und auch nicht mehr leicht zu spielen ist, sollte er aus sehr trockenem und hartem Holz bestehen. Um das zu erreichen, haben die Bouzouki-Bauer unterschiedliche Techniken entwickelt und jeder hat sein eigenes Geheimnis. Manche führen in den Hals eine Metallstange ein, was zwar gegen das verbiegen hilft allerdings das Gewicht sehr erhöht. Die besten Hölzer für den Hals sind Ahorn, Ulme und Walnuss. Das Griffbrett, die dünne Scheibe auf der Oberseite des Halses, muss aus einem sehr harten, dichten, belastbaren, aber auch schönen Holz bestehen. Die besten hierfür sind
- Ebenholz (schwarz),
- Palisander (dunkelrot),
- Buchs (hell) und
- Rosenholz (Kastanienrot mit schönen Wellen).
Die Auswahl folgt nach der gewünschten Farbe.
Zum Schluss kommen noch die Verzierungen. Je mehr Verzierungen ein Bouzouki hat, desto schlechter ist auch meistens der Klang. Den saubersten Klang wird man bei einem Instrument mit wenig bzw. ohne Verzierung haben. Es kann aber natürlich auch sein, dass ein Bouzouki mit natürlichen Materialien (Holz, Perlmutt, Elfenbein, Schildpatt) dekoriert ist und es somit einen guten Klang und schönes Aussehen hat.
Quellenangabe:
- Bilder Aufbau des Bouzouki: http://www.matsikas.gr/
