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Was ist TAB
Mithilfe von Tabulaturen kann man Musik niederschreiben. Anstelle der normalen Musiknotation basiert TAB auf ASCCII Zeichen und Zahlen.
Was steht in TABs
TAB gibt Aufschluss darüber, welche Noten zu spielen sind – Es beschreibt auf welcher Saite und welchem Bund diese Note anzufinden ist.
TAB gibt auch an, wo Hammer-ons, Pull-offs, Bendings, Slides, Harmonien und Vibratos anzuwenden sind.
Was steht nicht in TABs
TAB gibt wie gesagt (üblicherweise) keine genauen Notenlängen oder Rhythmusinformationen an. Man sollte also die Möglichkeit haben das Stück anzuhören, während man die Tabulatur liest, um herauszufinden wie der Rhythmus ist.
TAB enthält nicht immer Informationen über den zu verwendenden Fingersatz, also welcher Finger wann für welche Note eingesetzt werden sollte.
TAB beschreibt meist auch nicht, ob eine Ab- oder Aufschlag zu verwenden ist.
TAB Grundlagen
TAB ist einfach zu lesen und zu schreiben, falls du ein Lied, das Du selbst herausgehört hast, zur Verfügung stellen willst. Die Grundidee ist simpel:
Man nehme 4 Linien. Diese repräsentieren die Saiten des Instruments. Die oberste Linie ist die höchste Saite, die unterste die tiefste. Am Anfang der Linien können die Namen (Noten) der Saiten notiert werden

Die oberste Linie ist die höchste Saite, die unterste die tiefste
Nummern auf diesen Linien bedeuten, dass die Saite an diesem Bund zu greifen ist. Eine 0 bedeutet, dass die Saite leer angeschlagen wird. Wie in der normalen Musiknotation wird von links nach rechts gelesen. Das folgende Stück TAB umschreibt eine Abfolge von Tönen auf der höchsten D-Saite.
Es wird Note für Note nacheinander gespielt. Wenn mehrere Noten gleichzeitig gespielt werden, werden diese übereinander geschrieben.

Noten werden gleichzeitig gespielt
Jetzt wirst Du dich vielleicht fragen wie lang denn nun die einzelnen Noten zu spielen sind. Und wie schnell das ganze Stück zu spielen ist.
Nun, das ist ein Problem bei TABs. Es bleibt Dir überlassen den Rhythmus des Stücks selbst herauszuhören.
Aber nicht verzweifeln, es steckt doch einiges an Information drin. Der Abstand zwischen den einzelnen Noten gibt an, in welchem zeitlichen Abstand diese zu spielen sind. Sind sie z.B. alle gleich weit von einander entfernt, ist davon auszugehen, dass auch alle im gleichen zeitlichen Abstand zu spielen sind. Manchmal ist auch mehr Information in der entsprechenden Datei enthalten. Manche Autoren schreiben noch Bemerkungen vor die eigentlichen TABs, diese Texte sind oft hilfreich.
Hier z.B. sind die ersten Paar Noten des Lieds „To Zembekiko tis Evdokias“. Daran kann man ganz gut sehen wie das ist mit TABs und Rhythmus.

To Zembekiko tis Evdokias
An dem Beispiel merkt man auch, dass es schwieriger sein wird, einen Song nach Tabulaturen zu spielen, wenn man ihn nicht kennt und noch nie gehört hat.
TAB Symbolik
Nun wissen wir bereits welche Noten gespielt werden und zumindest teilweise in welchem Rhythmus. Es kann jedoch noch viel mehr Information in einem TAB stecken, als nur das, was wir bis jetzt gesehen haben. So genannte Hammer ons, Pull offs, Slides, Bendings, Vibratos und so weiter.
Die Standartmethode, um solche besonderen Spielweisen zu signalisieren ist, zwischen die Noten gewisse Buchstaben bzw. Zeichen zu schreiben. Diese zeigen das, was zu tun ist:
h – hammer on
p – pull off
b – bend string up
r – release bend
/ – slide hoch
\ – slide runter
v – vibrato (manchmal auch ~)
t – Tap (Mit der rechten Hand)
x – “Note” sehr stark gedämpft spielen
Quellenangabe:
Die 28 Bünde sind chromatisch angeordnet. Das bedeutet, dass die Bünde in Oktaven, bzw. Tonleitern, aus 12 Halbtönen eingeteilt sind:
C, C#/Db, D, D#/Eb, E, F, G, G#/Ab A, A#/Bb, B, C
Auf dem folgenden Bild kann man die Lage der 3 Oktaven auf dem Griffbrett sehen. Dabei steht die Farbe Gelb für die 1. Oktave, Grün für die 2. Oktave und Braun für die 3. Oktave.
Zum Vergrößern aufs Bild klicken!
Als Erstes möchte ich kurz die folgenden Diagramme erklären. Dreh dein Bouzouki, das du in Spielstellung hälst (Rechtshänder), so dass du von oben auf das Griffbrett und auf die Saiten schauen kannst.
Die auf dem Diagramm unterste Reihe ist die tiefste Saite auf deinem Bouzouki.

Die erste Spalte (D A F C) sind die Töne, die du spielst, wenn du nichts greifst. Die gelben Felder sind die Noten, die du bei der jeweiligen Tonleiter, hier Hitzaz, spielst. Das Diagramm zeigt aus Platzgründen nicht alle 28 Bünde des Bouzouki. Außerdem wiederholt es sich nach dem 12. Bund wieder.
Die weißen Ziffern geben dir an, welchen Finger du beim Greifen der Tonleiter nutzen sollst, und das Beispiel einer Oktave. Eine Oktave hat 8 Töne, der erste und letzte Ton sind gleich (Beispiel oben: D – D). 1 steht für deinen Zeigefinger, 2 für den Mittelfinger, 3 für den Ringfinger und 4 für den kleinen Finger.
Und hier kommen die Tonleitern in alphabetische Reihenfolge:


